Kraftvolle Politik mit Kompass als Motor der Entwicklung des ländlichen Raums und der gesamten Region

Leitantrag für die Kreisdelegiertenversammlung der CSU im Landkreis Ansbach
Einstimmiger Beschluss der Kreisdelegiertenversammlung:

Der Landkreis Ansbach steht Spitze da. In den zurückliegenden Jahren ist es gelungen, den Landkreis und seine Kommunen mit der Arbeit unserer Bürger, der Leistung unserer Unternehmen und nachhaltigen politischen Weichenstellungen gut aufzustellen. Unser Landkreis besteht im Wettbewerb der Regionen und bietet mit seiner Vielzahl kultureller Einrichtungen und Bräuche, der gepflegten Landschaft und des hoch entwickelten Infrastrukturnetzes beste Voraussetzungen, auch künftig Heimat für uns und unsere Kinder zu sein.

Dennoch ist diese gute Entwicklung keine Selbstverständlichkeit und kein Selbstläufer. Unsere Bevölkerung wird älter und die Kinder weniger; in Zeiten der rasanten Globalisierung werden die Metropolen zudem auch in der Zukunft viele unserer qualifiziertesten jungen Menschen anziehen.

Wir sind der festen Überzeugung, dass mit einer kraftvollen und geradlinigen Politik, die sich an klaren Werten orientiert, die Herausforderungen gemeistert werden können. Es gilt jetzt unter anderem, die neuen Möglichkeiten der neuen landespolitischen Förderkategorie „Raum mit besonderem Handlungsbedarf“ zu nutzen und einzelne Vorhaben deutlich zu fordern:

– Der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur (BAB6, Bundesstraßen, Staatsstraßen) muss weiter verbessert werden. Bund und Land werden aufgefordert, die Investitionen zu erhöhen und Projekte zügig voranzubringen.

– Die Berufsschulen im ländlichen Raum müssen gesichert und gestärkt werden. So soll die Ausbildung der Fleischer und Fleischereifachverkäufer für ganz Mittelfranken an der Berufsschule in Rothenburg gebündelt werden.

– Die Einrichtung einer Außenstelle der Hochschule Ansbach in Rothenburg für den neuen Studiengang Interkulturelles Management soll positiv entschieden werden.

– Das Deutsche Museum in München sowie die gesamte wissenschaftliche Gemeinschaft werden aufgefordert, sich ernsthaft mit Gustav Weißkopf aus Leutershausen als erstem Motorflieger auseinanderzusetzen. Das dortige Museum soll ausgebaut werden.

– Das Haus der Bayerischen Geschichte wird gebeten, eine Landesausstellung „Hohenzollern in Franken“ rund um die Grablege im Münster Heilsbronn zu veranstalten

– Schüler mit einem besonderen Förderbedarf sollen wohnortnah in Regelschulen unterrichtet werden. Ein hinreichendes Kontingent fachlich qualifizierter Lehrerstunden an sogenannten Inklusionsschulen ist sicherzustellen.

– Die Bahnanbindung als Rückgrat und Taktgeber des ÖPNV im ganzen Landkreis soll gesichert und ausgebaut werden.

Dinkelsbühl, 21. Mai 2015

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