Fraktionsreport Nr. 163 vom 04. September 2017

Die CSU-Fraktion im Kreistag von Ansbach tagte in Rothenburg:

Besichtigung des Schülerwohnheims in Rothenburg o.d.T.

Die CSU-Kreistagsfraktion hat sich im Rahmen ihrer Fraktionssitzung einen persönlichen Eindruck von dem neuen Schülerwohnheim in Rothenburg verschafft.
Die von der Stadt Rothenburg o.d.T. verwaltete Hospitalstiftung z. Hl. Geist in Rothenburg o.d.T. hat das stiftungseigene denkmalgeschützte Gebäude Spitalgasse 48 zu einem Schülerwohnheim (48 Betten in 29 Zimmern) umgebaut.  Für die Schüler wird damit eine optimale Unterbringung in einem sanierten Gebäude innerhalb der Altstadt Rothenburgs gewährleistet. Mit dem Landkreis Ansbachwurde ein entsprechender Mietvertrag geschlossen, um die minderjährigen Schülerinnen und Schüler der Staatlichen Berufsschule Rothenburg adäquat unterbringen und auch die notwendige Betreuung und Beaufsichtigung durchführen zu können.

Ein derartiges Modell wurde zuvor bereits in Dinkelsbühl erfolgreich eingeführt und erweitert.
Das Baudenkmal gehört mit zum außergewöhnlichen Altstadtensemble Rothenburgs und ist ein herausragendes Beispiel für einen Spitalbau des 16. Jahrhunderts.
Die veranschlagten Gesamtkosten betragen 6,5 Mio. €. Da 2,15 Mio. € als denkmalpflegerischer Mehraufwand vom Bayer. Landesamt für Denkmalpflege anerkannt wurden, hat der Landkreis Ansbach einen Zuschuss von 43.000 € gewährt.
Für die Ausstattung des Schülerwohnheimes in Rothenburg hat der Landkreis zudem ca. 200.000 € investiert.

Für Fraktionsvorsitzenden Stefan Horndasch zeigt dieser Schritt, dass der Landkreis Ansbach als Schulaufwandsträger die Belange der Schülerinnen und Schüler schon seit vielen Jahren zügig und konsequent angeht und auch künftig weiterverfolgt. Über 160 Mio. € an Aufwendungen für Sanierungsmaßnahmen der Schulgebäude, die ausgezeichnete technische Ausstattung, zum Beispiel mit Whiteboards, zeige, dass man bemüht ist, der jungen Generation bestmögliche Rahmenbedingungen für ihre Ausbildung zu geben. Dazu gehören nicht nur die Unterbringung der Schüler, sondern gleichermaßen auch Anlagen für eine sportliche Ertüchtigung. Wie die Mitglieder der CSU-Kreistagsfraktion, so zeigte sich auch Horndasch beeindruckt von der Kombination aus historischer, sanierter Bausubstanz und moderner Funktionalität für den Wohnheimbetrieb.

Landrat Dr. Jürgen Ludwig bezeichnete das neue Schülerwohnheim als wichtigen Baustein für die Sicherung und Stärkung der Berufsschule am Standort Rothenburg ob der Tauber. Damit werde erneut ein Zeichen für die dezentrale Struktur der insgesamt 26 Schulen des Landkreises gesetzt. Neben der laufenden Sanierung des Gymnasiums Feuchtwangen und den Sportstättenbauten, u.a. in RothenburgAnsbachDinkelsbühl und Weidenbach, arbeitet der Landkreis Ansbach an neuen Projekten in Triesdorf (Berufsschule) und Heilsbronn (Generalsanierung).

Förderung des Kreisverbands Imker Ansbach

Die CSU-Kreistagsfraktion spricht sich dafür aus, dem Kreisverband der Imker Ansbach für das Jahr 2017 zur Bekämpfung der Varroose-Bienenseuche eine Förderung gemäß den Vorgaben der Bayer. Landesanstalt für Landwirtschaft zu gewähren. Mit einem Betrag von 2,00 € pro Applikator und einem Kreiszuschuss in Höhe von 50 % der Aufwendungen für den Einkauf von Behandlungsmitteln über das Veterinäramt Ansbach sollen Maßnahmen gegen den Befall mit Varroa-Milben unterstützt werden. Für das Jahr 2017 würde sich ein Betrag von insgesamt 5.685,00 errechnen.
Die Bedeutung der aktiven Imker für die Kulturlandschaft wird immer größer, da viele Imker bedauerlicherweise ihre Tätigkeit einstellen.
Nach einer Mitteilung der Bayer. Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) wird leider zudem ab dem Jahr 2017 die Förderung für die Arzneimittel zur Bekämpfung des Varroa-Befalls über die LfL eingestellt.
Eine Verteuerung der Mittel zur Bekämpfung der Varroose für die Imker um 25 % würde, wie im Antrag des Kreisverbands Imker Ansbachangesprochen, auch nach dortiger Meinung die Behandlungsquote erheblich reduzieren, wodurch der Infektionsdruck auf die Völker anderer Bienenhalter deutlich steigen würde. Ein deutlicher Anstieg des Bienenvölkersterbens aufgrund eines Varroa-Befalls wäre zu befürchten.

Generalsanierung der Freisportanlagen an der Johann-Steingruber-Realschule Ansbach 

Im Rahmen der Schulbaumaßnahmen steht aktuell die Vorbereitung der Sanierung der Freisportanlagen an der Johann-Steingruber-Realschule Ansbach an.  Es soll nun ein Antrag auf staatliche Förderung nach dem Finanzausgleichsgesetz (FAG) und ein Antrag auf vorzeitigen Baubeginn bei der Regierung von Mittelfranken gestellt werden. Bereits für das Jahr 2017 waren im Haushalt Planungskosten in Höhe von 100.000 € eingestellt.
Die Freisportanlagen der Schule wurden gemeinsam mit dem Schulhaus 1975 errichtet. Das Rasenspielfeld, die Laufbahn und der Hartplatz sind nunmehr stark sanierungsbedürftig. Das ehemalige Beach-Volleyball-Feld wurde aufgrund des Baus der Sporthalle verlegt und nur provisorisch mit Sand versehen.
Auch die Fauna bereitet Schwierigkeiten. Der Sportplatz ist ein beliebter Kaninchenlebensraum und deshalb an vielen Stellen mit Kaninchenlöchern durchsetzt.
Die nunmehr konzipierte Generalsanierung der Freisportanlagen umfasst das Rasenspielfeld (mit Bewässerung), die Laufbahn, den Hartplatz, die Weitsprunganlage und die Kugelstoßanlage.
Darüber hinaus entsteht eine moderne Aktionsfläche für die „bewegte Pause“, die berücksichtigt, dass immer mehr Schüler den ganzen Tag in der Schule verbringen. Diese weist neben einem modernen Bodenbelag auch Outdoor-Fitnessgeräte auf.

Stefan Horndasch             Jan Helmer                    Johannes Schneider
Vorsitzender              Stellv. Vorsitzender             Stellv. Vorsitzender

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